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Halle/DPA. Im Streit um die Verteilung
staatlicher Fördermittel hat das Verwaltungsgericht
Halle der Synagogengemeinde Halle rund 860 000 Euro
zugesprochen. Der Landesverband der jüdischen Gemeinden
müsse das Geld auszahlen, sagte der Vorsitzende Richter
Karl-Heinz Millgramm am Donnerstag. Die seit dem Jahr
1999 anerkannte Synagogengemeinde hatte knapp zwei
Millionen Euro gefordert. In dem Streit ging es um Geld,
das zwischen 1997 und 2005 laut damaligem Staatsvertrag
an jüdische Gemeinden verteilt wurde. In Sachsen-Anhalt
hatten bislang nur die Gemeinden in Magdeburg und Dessau
sowie die jüdische Gemeinde zu Halle davon profitiert.
Quelle:
mz-web, 26. März 2009
(Online-Nahrichten der Mitteldeutschen Zeitung) |